2020 02 12a„Der wilde, wilde Westen fängt gleich hinter Wetzlar an“ mit dieser Eröffnung begann die diesjährige Faschingssitzung am 8.2.2020 der kath. Domgemeinde Wetzlar im Nachbarschaftszentrum Niedergirmes. Angeführt vom Dreierrat Ulrike Wahner, Thorsten Schauss und Georg Komesker begab sich eine große Schar von Cowboys und Indianern auf die wilde Reise in den Abend.

„Von den blauen Bergen“ kam der Kinderchor am Dom, bevor ein alter Bekannter - Dorothea Schaefer in der Rolle des „Heiner“ - die Personen würdigte, die im vergangenen Jahr die Domgemeinde verlassen haben, allen voran der verstorbene Pfarrer Peter Kollas.

Die Indianerinnen des Frauentreffs versammelten sich anschließend, um zu beraten, wie ein neuer Häuptling für die Domgemeinde gefunden werden könnte – mit der Gründung mehrerer neuer entschlussfreudiger Gremien und Arbeitskreise.

Eine Saloon-Dame sorgte mit einem feurigen Solotanz für den Schuss Erotik.

Der Hofstaat der WKG um Prinz Christian II. und Prinzessin Monika III. machte traditionsgemäß seine Aufwartung und genoss anschließend die Sitzung bis zum Schluss. Diakon Dr. Norbert Hark träumte als kölscher Esel von einer Pfarrerin, die auch leiten kann.

Die Sieger der Kostümprämierung erhielten in diesem Jahr einen besonderen Preis, ein Bützchen vom Prinzenpaar der WKG.

Nach der Pause machten sich die Späher „Neugierige Nase“ und „Plapperndes Maul“ (Mechthild und Georg Komesker) auf den Weg, um einen neuen Gemeindeleiter unter den örtlichen Hauptamtlichen zu finden und erachteten mangels Masse den evangelischen Dompfarrer Björn Heymer für geeignet.

Passend zum Thema trat eine Line-Dance-Gruppe auf, die tatkräftig von Mitgliedern des Schwarz-Rot-Clubs unterstützt wurden.

Die wichtigste Person im Saal durfte natürlich nicht fehlen: Hausmeister Fred Kaschupke mit seiner Frau Erna. In diesem Jahr „machten sie fort“ an Fasching, um der blöden Nachbarin nicht über den Weg zu laufen. Beim Kofferpacken stellten sich einige Hindernisse in den Weg. Fred kämpfte mit Erna um die weggeworfenen Hemden und Pullover: „Du siehst damit aus wie ein 70er Jahre Testbild.“

Anschließend wurden dem Domkantor die Flötentöne beigebracht. Valentin Kunert als Mitglied eines Blockflötensextetts musste ein strenges Dirigat über sich ergehen lassen: Thorsten Schauss in der Rolle des Domkantors brachte besonders die Mitglieder des Domchors zum Lachen, die den Probenstil klar wieder erkannten.

Zum Abschluss des Abends sang der Domchor ein Medley mit bekannten Westernmelodien. Zu Ende ging der Abend mit allgemeinem Tanz und viel Musik, gewohnt schwungvoll gespielt von Stephan Geiger, Saxophon und Harald Frimmel am Keyboard.

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Bericht: Mechthild Komesker

Fotos: Pia Skladnikiewitz, Mechthild Komesker